Transylvanian Campus Masterplan

Bauherr: Beclean Cityhall
Standort: Beclean, Bistrita-Nasaud, RO
Zeitraum: 2021–2023
Größe: 490.034 m²

Projektbeschreibung

Der Transylvanian Masterplan in Becleant, der Wohnen, Bildung, Freizeit und Natur in einer klar strukturierten Gesamtvision vereint. Ziel ist es,  die Entwicklung eines zukunftsfähigen Quartiers mit regionaler und überregionaler Strahlkraft zu schaffen.

Im Bereich Entertainment entstehen Einkaufszentren, Supermärkte, Erlebnisangebote und ein Riesenrad. Hotels, Mietwohnungen, Ferienhäuser und Bungalows – teilweise auch zum Kauf – schaffen vielfältige Möglichkeiten für dauerhaftes Wohnen, temporären Aufenthalt und Tourismus.

Ein starker Bildungscampus mit Schule, Universität, Kita, Forschungsinstituten, Landwirtschaftsschule und Robotik Center bildet das intellektuelle Rückgrat des Areals. Kurze Wege und funktionale Verknüpfungen fördern Synergien zwischen Lernen, Arbeiten und Leben.

Grünräume durchziehen das gesamte Gebiet: Ein Botanischer Garten, Teiche, Gewächshäuser und ein erhöhter Brückenweg schaffen identitätsstiftende Naturerlebnisse. Die Anbindung über eine Expressverbindung sichert eine schnelle regionale Erreichbarkeit.

Tasnad Urban Garden

Bauherr: Tasnad Cityhall
Standort: Tasnad, Satu Mare, RO
Zeitraum: 2022–2025

Projektbeschreibung

In Tășnad entsteht ein großzügiger Freizeit- und Sportpark, bei dem die Pflanzplanung ein zentrales Gestaltungselement bildet. Statt klassischer Rasenflächen strukturieren Pflanzinseln mit Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Stauden den  Parkraum. Sie schaffen Identität, verbessern das Mikroklima und gliedern die unterschiedlichen Nutzungsbereiche klar.

Ein weitläufiges Wegenetz ermöglicht Joggingrunden und Spaziergänge durch das Gelände. Ergänzt wird das Angebot durch multifunktionale Sportflächen, einem Skatepark,  Basketball- und Trainingsbereiche sowie offene Bewegungszonen für unterschiedliche Altersgruppen.

Spielbereiche und ruhigere Aufenthaltsorte sind bewusst in die Vegetationsstruktur eingebettet. So entstehen geschützte Räume innerhalb einer offenen Parklandschaft.

Der Park verbindet Sport, Erholung und naturnahe Gestaltung zu einem nachhaltigen Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität für die gesamte Stadt.

Oradea Botanical Garden

Standort: Oradea, Bihor, RO
Zeitraum: 2019–2021

Projektbeschreibung

Nördlich des Trade Centers an der Strada Lotus liegt eine rund 11 Hektar große Brachfläche mit direkter Anbindung an den Parcu Salca. Die zentrale Lage, die hohe Besucherfrequenz des angrenzenden Einkaufszentrums und die gute verkehrliche Erreichbarkeit machen das Areal zum idealen Standort für einen neuen Botanischen Garten.

Geplant ist ein zeitgemäßer, erlebnisorientierter Garten, der Tourismus, Bildung und Naherholung verbindet. Ein Tropenhaus mit Tieren und Pflanzen, ein Schmetterlingshaus und Wasserflächen zur Verbesserung des Mikroklimas bilden die räumlichen Highlights. Ergänzt wird das Angebot durch ein Restaurant mit botanischer Bibliothek, Spielbereiche für unterschiedliche Altersgruppen, Ruhezonen und einen Veranstaltungspavillon für Feste, Lesungen und Konzerte.

Neben der ökologischen und sozialen Aufwertung stärkt das Vorhaben die lokale Wirtschaft – sowohl in der Bauphase als auch im dauerhaften Betrieb. Eine Machbarkeitsstudie soll die funktionale Gliederung, verkehrliche Anbindung, technische Infrastruktur sowie eine belastbare Kostenschätzung detailliert untersuchen.

Nufarul Urban Space

Bauherr: Oradea Cityhall
Standort: Oradea, Bihor, RO
Zeitraum: 2019–2025

Projektbeschreibung

Im Stadtteil Nufărul, auf einer bislang ungenutzten Brachfläche neben McDonald’s und eingebettet in ein dichtes Wohnumfeld, entsteht ein neuer Quartiersplatz mit klarer Struktur und hoher Aufenthaltsqualität.

Großzügige, befestigte Platzflächen werden durch Baumgruppen, Staudenpflanzungen und Gräser gegliedert. Schattenspendende Pergolen und leichte Überdachungen schaffen geschützte Aufenthaltsbereiche. Organisch geformte Sitzobjekte und klassische Bänke bieten unterschiedliche Möglichkeiten zum Verweilen – für Jugendliche, Familien und ältere Bewohner gleichermaßen.

Der Platz versteht sich als wohnungsnaher Treffpunkt mit flexibler Nutzung: Alltag, kurze Pause, nachbarschaftliche Begegnung oder kleine Veranstaltungen. Die neue Grünstruktur verbessert das Mikroklima und wertet das Wohnumfeld deutlich auf.

So wird aus einer Restfläche ein identitätsstiftender Freiraum mit klarem Mehrwert für das Quartier.

Beclean Urban Garden

Bauherr: Beclean Cityhall
Standort: Beclean, Bistrita-Nasaud, RO
Zeitraum: 2022–

Projektbeschreibung

Im Süden von Beclean entsteht ein neues Freizeit- und Dienstleistungsquartier.

Den ersten Baustein bildet der rund 4 Hektar große Botanische Park – als grünes Areal und verbindendes Element zwischen Wohngebiet und Kur- bzw. Freizeitareal.

Der Park ist direkt an die Bezirksstraße angebunden und für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gut erreichbar. Eine großzügige Eingangsfläche dient als Treffpunkt und Veranstaltungsort. Von dort entwickelt sich eine offene Parklandschaft mit Wiesen, Solitärbäumen, dichteren Gehölzstrukturen und klar geführten, barrierefreien Wegen.

Naturnahe Spielbereiche, ein Aussichtsturm und ruhige Erholungszonen schaffen Angebote für alle Altersgruppen. Die Pflanzplanung setzt auf robuste, trockenheitsverträgliche Arten mit hoher ökologischer Wirkung. Ziel ist ein dauerhaft pflegearmer Park mit klarer gestalterischer Struktur, hoher Aufenthaltsqualität und messbarem Beitrag zur Biodiversität.

Eyecatcher:

  • Natur (pflanzen mit geringem Pflegeaufwand)
  • Entertainment (Spielplätze, riesiges Trampolin, Entspannungszone, Aussichtsturm)
  • Sport (Beachvolleyball, Boulderwand
  • Gestaltung (Blattförmiger Weg)

Alexandru Cazaban Urban Square

Bauherr: Oradea Cityhall
Standort: Oradea, Bihor, RO
Zeitraum: 2019–2025
Größe: 12.300 m²

Projektbeschreibung

Der neue Stadtplatz in Oradea ist als offener, klar strukturierter Stadtraum konzipiert, der Aufenthaltsqualität und urbane Funktion miteinander verbinden soll. Große Platzflächen, die Baumreihen und helle Beläge schaffen ein ruhiges und auch zeitgemäßes Erscheinungsbild.

Im Zentrum steht eine ebenerdige Fontaine, die ohne bauliche Barrieren in die Platzfläche integriert ist. Die Wasserfläche dient als Spielort für Kinder und als klimatisch wirksamer Kühlpunkt in den Sommermonaten.

Sitzbereiche im Schatten der Bäume, offene Bewegungsflächen und klare Wegeverbindungen machen den Platz zu einem flexiblen Ort für Alltag, Begegnung und Veranstaltungen.

Der Entwurf stärkt die urbane Mitte von Oradea und schafft einen robusten, langlebigen Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität.

Parkanlage Johanneskirche Meißen

Bauherr: Ev-Luth. Johanneskirchgemeinde Meißen-Cölln
Architekt Kirchensanierung: Architekturbüro Thomas Bretschneider, Meißen
Zeitraum: 2020–2024
Umfang: LP 3–8, Denkmalpflegerische Zielstellung

Projektbeschreibung

Die Parkanlage der Ende des 19. Jahrhunderts erbauten, denkmalgeschützten Johanneskirche in Meißen-Cölln wurde im Zuge der Gesamtsanierung umfassend restauriert. Wir haben hierbei mit unserer Kollegin Dr. Ellen Schneider zusammengearbeitet, die im Bereich Gartendenkmalpflege spezialisiert ist. Sie erarbeitete gemeinsam mit uns die denkmalpflegerische Zielstellung, auf deren Grundlage die Anlage einen eigenständigen Denkmalstatus erhielt.

Erfreulicherweise konnten wir auf die Planung und Pflanzliste des Gartenbaumeisters zurückgreifen und die Pflanzenauswahl auf dieser Basis nach Kriterien der Klimaresilienz überarbeiten und ergänzen.

Die Wegeführung wurde entsprechend der historischen Pläne in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz korrigiert und bereits verschwundene Wege rekonstruiert.

Die ehemalige Springbrunnenanlage im vorgelagerten abgesenkten Bereich konnte aus Kostengründen nicht rekonstruiert werden. Das Thema wurde von uns jedoch mit einer Pflanzung in Weiß-Blau-Tönen und einer zentralen überhängenden Solitärrose als „Fontäne“ aufgegriffen und nachgebildet. 

In Teilen noch bauzeitliche Einfassungen und Bänke wurden aufgearbeitet und denkmalgerecht ergänzt. 
Der aktuellen Nutzung entsprechend wurden elegante Mastleuchten, ein konsequent schlicht-modern gestalteter Pavillon, Abfallbehälter, Fahrradparker und eine Vitrine für die Ankündigung der zahlreichen Veranstaltungen der Kirche ergänzt.

Der Zugang wurde barrierefrei gestaltet, mit einer ornamentalen Bodengestaltung zu Bau- und Rekonstruktionsjahr.

Zielsetzung

  • Sorgfältige Bestandsaufnahme bauzeitlicher Elemente und Pflanzen
  • Denkmalpflegerische Zielstellung
  • Denkmalgerechte Rekonstruktion der Wege- und Pflanzflächen
  • Erhaltung und Rekonstruktion bauzeitlicher Elemente
  • Pflege und Erhaltung bauzeitlicher Gehölze und krautiger Pflanzen
  • Erlebbarmachen der ehemaligen Brunnenanlage, Rekonstruktion der sichtbaren Brunneneinfassung
  • Rekonstruktion der Pflanzstrukturen, Ergänzung klimawandelangepasster Gehölze und Bodendecker
  • Sichere Beleuchtung der Hauptwege mit nutzungsangepasster Lichtsteuerung
  • Ergänzung von Einbauten für die aktuelle Nutzung der Kirche und Parkanlage.

Von uns beplante Elemente

  • Wassergebundene Wege und Plätze
  • Historische Bänke
  • Moderne Mastleuchten mit Dämmerungs- und Bewegungssensoren zur Ausleuchtung der Hauptwege
  • Rekonstruierte Einfassung der ehemaligen Brunnenschale als Pflanzschale
  • Durchlässige Holzkonstruktion als Pavillon mit Sitzplatz, Abfallbehälter und Vitrine
  • Ornamentale Bodengestaltung am barrierefrei zugänglichen Hauptportal
  • Pflanzung zahlreicher Solitärgehölze, Bodendecker, Stauden, Farne und Zwiebelpflanzen
  • Wiederherstellung von Rasenflächen.

Bürgerpark Triebischwiesen Meißen

Bauherr: Stadt Meißen, Bauamt
Zeitraum: seit 2020 (LP 9 bis 2024)
Umfang: LP 2–9

Projektbeschreibung

Auf dem Altlastenstandort ehemaliger Kohlelagerplatz Meißen ist ein zeitgemäßer Bürgerpark entstanden, der temporäre Überflutungen im Hochwasserbereich der Triebisch, Hochwasserschutz, Landschaftsbilder der Bachaue und Managementziele des angrenzenden FFH-Gebietes Triebischtäler gemeinsam denkt mit den Nutzungsansprüchen der Bürger, der Idee eines Hundespielplatzes, der Verbindung des Landschaftsraumes Triebischtal mit der Altstadt und einem robusten Pflegekonzept. 

Ein breiter Parkboulevard aus hellem Farbasphalt, verbunden mit individuell designten Bänken, einer künstlerischen Anbindung an die nahegelegene Porzellanmanufaktur, eleganten Lichtstelen mit innovativer Technik und sicherer Ausleuchtung, ein naturnah gestalter Uferweg entlang der Triebisch und mehrere Querverbindungen bilden das Grundgerüst für die Entstehung von Parkräumen unterschiedlichsten Charakters.

Nach Abbruch der befestigten Flächen soll sich dort ein Biotopmosaik von Blumenschotterrasen auf den Tragschichten ehemaliger Pflasterlfächen, über Frisch- und Feuchtwiesen bis hin zum Ufersaum an der Triebisch und einem Schmetterlings- und Wildbienensaum auf einem neu aufgeschütteten Wall an der Bahnlinie entwickeln. 

Die Hundespielwiese ist vom restlichen Park durch eine Bodensenke, verbunden mit einer halbhohen Strauchpflanzung und mit Relikten der früheren Nutzung gefüllten Drahtkörben abgegrenzt und bietet Hunden wie auch Kindern Bewegungsanreize über liegende Holzstämme, Findlinge und Sandmulden. Der örtliche Hundesportverein plant hier Veranstaltungen zu artgerechter Hundehaltung und Trainings. 

Perspektivisch sollen hier, wie auch am südlichen Rand des Parkes, in Abstimmung mit der LTV flache und geschützte Zugänge zu der derzeit stark eingetieften Triebisch geschaffen werden. 
Eine gestufte Nutzungsintensität und somit ein Schutz der wertvollen Biotopflächen soll durch die Anlage regelmäßig gemähter Wegeverbindungen zu Picknick- und Aufenthaltsflächen mit großzügigen Landschaftsliegen innerhalb der zweischürigen Wiesenflächen erreicht werden. Erklärt wird dieses Konzept auf den unterhaltsam und ansprechend gestalteten Informationstafeln an beiden Eingängen.

Zielsetzung

  • Schaffung eines naturnahen Parks zwischen Bahnlinie und Fließgewässer nach Rückbau der Flächenbefestigungen und Beseitigung der Altlasten
  • Wiederverwendung eines Teils der abgebrochenen Flächenbefestigungen für Wege, Biotopstrukturen und Einfriedungen
  • Anlage eines geschützten Areals in Kooperation mit dem örtlichen Hundesportvereins
  • Vorbereitung von Gewässerzugängen für künftige Umsetzung durch LTV
  • Schutz der angelegten Ökokontoflächen durch Nutzerlenkung

Von uns beplante Elemente

  • Hundespielwiese
  • Weidensetzstangen für künftige Kopfweiden am Fließgewässer
  • Parkboulevard aus hell beschichtetem Asphalt mit besonders gestalteten Sitzplätzen
  • Extensive Frisch- und Feuchtwiesen mit Gehölzgruppen aus dem Artenspektrum der Bachaue
  • Biotopstrukturen für Insekten, Wildbienen und Eidechsen (Ansaaten, Steinhaufen)
  • Informationstafeln zu Geschichte und geplanter Entwicklung des Areals für die Nutzer.

Vorplatz Konsumgebäude Bauhaussiedlung Törten, Dessau

Bauherr: Stadt Dessau-Roßlau, Amt für Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Geodienste
Zeitraum: 2017–2019 (Fertigstellung Bau)
Umfang: LP 1–9
Besonderheit: Bauhaus

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Umgestaltung des Vorplatzes des zentralen Konsumgebäudes im Bauhausensemble „Siedlung Törten“.

Der Vorplatz entsprach mit seiner Gestaltung zum einen nicht mehr den historischen Vorlagen und zum anderen wurde er den Ansprüchen an eine zeitgemäße Nutzung nicht gerecht. Das von Walter Gropius entworfene Konsumgebäude war das geometrische Zentrum der Siedlung Törten. Es stand in seiner Entstehungszeit weithin sichtbar im Freien. Die leeren Räume – ohne Bäume – waren für die Gestaltung der Siedlung, für die Idee, die dahintersteht, wichtig.

Vor der Umgestaltung war der Platz vor allem durch Bäume, angepflanzt in den 1970er Jahren, und zahlreiche Einbauten geprägt. Die ehemals ebene Rasenfläche war als Regenwasserrückhaltemulde umgestaltet worden. Das Gebäude beherbergt neben Wohnungen einen Informationspunkt der Stiftung Bauhaus.

Der Entwurf schafft einen zurückhaltenden, großflächigen Vorplatz mit ebener Rasenfläche mit unterirdischer Rigole, Wegeflächen aus Betonplatten und 2 Sitzbänken aus Beton ausgestattet. Alle vorhandenen Bäume werden zugunsten des freien Blicks auf das historische Gebäude gefällt. Die vorhandene Zufahrt wird in Asphaltbauweise saniert. Dabei wurde auf Barrierefreiheit geachtet.  

Die Treppenanlage wird in Form und Ausprägung erhalten und saniert.

Entlang der Damaschkestraße entstehen jeweils 2 Stellplätze für Reisebusse und Pkw in Asphaltbauweise sowie 1 Behindertenstellplatz.

Der Fußweg an der Ecke Damaschkestraße/Nordweg wird in Verlauf und Ausführung an die Siedlung Törten angeschlossen. 

Zielsetzung

  • Denkmalgerechte und trotzdem zeitgemäße Gestaltung des Vorplatzes
  • Ruhige Rasenfläche, Freistellung Gebäude
  • Sanierung Zufahrt und Treppenanlage
  • Errichtung barrierefreie Bushaltestelle
  • Anschluss an Rundweg durch die Siedlung

Von uns beplante Elemente

  • Denkmalgerechte Sanierung des Vorplatzes mit Verkehrsbereich inkl. Radwegen, barrierefreier Bushaltestelle und Stellplätzen
  • Wege- und Platzbeläge (Betonplatten und Asphalt)
  • Sanierung historische Eingangstreppe
  • Rasenfelder
  • Höhenplanung
  • Entwässerungsplanung

Böttgerpark Meißen

Bauherr: Stadt Meißen, Bauamt
Zeitraum: 2021–2023 
Umfang: LP 3–9

Projektbeschreibung

Nach der Sanierung des Denkmals für den Alchimisten, Miterfinder des europäischen Porzellans und Mitgründer der Meißner Porzellanmanufaktur Johann Friedrich Böttger wurden durch unser Büro die gegenüber der berühmten Manufaktur liegenden Pflanzungen komplett überarbeitet.

Die Pflanzenkomposition ist durch ein Spezialsubstrat und die Pflanzenauswahl an den in Teilen unter großen Altbäumen auf einem südexponierten Hang gelegenen Standort angepasst und von März bis November eine Augenweide in zarten Blau-Violett- und Weißtönen, analog zum kostbaren Porzellan, das gegenüber kunstvoll in Szene gesetzt wird.

Zielsetzung

Entwicklung einer klimaresilienten und an den Extremstandort angepassten, pflegeleichten Pflanzung mit Bezug zum Meißner Porzellan.

Von uns beplante Elemente

Pflanzflächen mit Geophyten, Stauden, Gräsern und niedrigen Solitärsträuchern, teilweise immergrün.

Museum Flohburg, Nordhausen

Bauherr: Stadt Nordhausen
Architekt: Hans Jürgen Gerboth, Hamma
Zeitraum: 2012–2016
Größe: 1000 m²
Umfang: LP 5–9

Projektbeschreibung

Die Stadt Nordhausen in Nordthüringen erhielt im Jahr 2013 ein neues städtischen Museum. Dieses entstand an einem historischen Standort in der Altstadt als Anbau an das gotische und bauhistorisch wertvollste Gebäude der Stadt, das Fachwerkgebäude „Flohburg“. Die Freianlagen sollten dabei das Bindeglied zwischen Alt und Neu darstellen. So erstellten wir auf der Grundlage der städtischen Entwürfe eine Ausführungsplanung für eine Natursteinmauer und einen davon umschlossenen, historisch anmutenden Museumsgarten mit Kräutergarten und Lapidarium. Zudem bepflanzten wir die Anlage im Stil eines historischen Bauerngartens. Während der Ausführung waren wir stets vor Ort und überwachten diese.

Zielsetzung

  • Bindeglied zwischen Alt und Neu
  • Ausführungsplanung für den Museumsgarten mit historisch anmutender Natursteinmauer
  • Kräutergarten
  • Lapidarium
  • Stellplätze

Von uns beplante Elemente

  • Natursteinmauer
  • Natursteinpflaster
  • Kräutergarten
  • Bauerngarten
  • Zufahrt
  • Stellplätze

Dies ist ein Wettbewerbsprojekt.

Blasiikirchplatz Nordhausen

Bauherr: Stadt Nordhausen
Architekt: ORTSBILD Architektur- und Ingenieurbüro GmbH
Zeitraum: 2010
Kooperation: Stadtplanungsbüro Meißner & Dumjahn

Projektbeschreibung

Aufgabe war es, die Stadt mit ihrem typischen Stadtleben an diesen „Unort“ zurück zu bringen. Unser Entwurf vereint die in der Stadt vorgefundenen Elemente vom Baustil bis hin zum Material an einem konzentrierten Ort und lässt dieses Tor zur Stadt symbolisch genauso vielseitig erscheinen wie seine Bedeutung für die Stadt sein wird.

Zielsetzung

Zielsetzung dieses Wettbewerbes war, den Blasiikirchplatz zu einem multifunktionalen Areal als Treffpunkt, Marktplatz, Gastro- oder Repräsentationsfläche umzugestalten. Baulücken galt es zu schließen, die Verkehrsführung zu überdenken, ein Beleuchtungskonzept vorzustellen und noch vieles mehr abzuwägen.

Von uns beplante Elemente

  • Kirchplatz mit Anschluss an Gemeindehaus-Neubau
  • Wasserplatz mit Wasserspielen und Freitreppen
  • Marktplatz mit multifunktionaler Aufgabe für Kunst und Kultur
  • Verkehrskonzeption
  • Beleuchtungskonzeption mit RGB-Bodeneinbaustrahlern

Weitere Projekte

  • Brunnenplatz und Öffentlicher Grünzug Tannenstraße, Dresden
  • Denkmal am Magnus-Hirschfeld-Ufer, Berlin
  • Kirchenvorplatz Trinitatis, Zerbst
  • Sanierung und Umgestaltung Heinrich-Heine-Park, Ellrich

Wie Sie uns erreichen

Für weitere Informationen bzw. ein erstes Beratungsgespräch können Sie sich sowohl an das Berliner Büro als auch an einen der anderen Standorte wenden. Sie werden in jedem Fall fachkundig beraten.

LA21® | Berlin

Stephan Seifert
Kollwitzstraße 75
10435 Berlin

T +49 (0) 1 52 / 33 71 94 38
E st.seifert@la-21.com

LA21® | Dresden

Marion Brod-Kilian
Annett Quaß
Riesaer Straße 7
Haus C
01129 Dresden

T +49 (0) 3 51 / 810 59 43
F +49 (0) 32 12 / 810 59 43
E dresden@la-21.com

LA21® | Ganzlin

Kathrin Papenroth
Steinstraße 35
19395 Ganzlin

M +49 (0) 1 73 / 5 95 07 03
k.papenroth@la-21.com
W www.la-21.com

LA21® | Nordhausen

Diana Moraweck
Käthe-Kollwitz-Straße 14
99734 Nordhausen

T +49(0) 36 31 / 6 51 45 00
F +49(0) 36 31 / 6 51 45 01
d.moraweck@la-21.com

LA21® | Baum + Landschaft

Björn Diener
Käthe-Kollwitz-Straße 14
99734 Nordhausen

T +49 (0) 36 31 / 6 51 45 09
F +49 (0) 36 31 / 6 51 45 01
b.diener@la-21.com

LA21® | Consulting

Sascha Ratayski
Kollwitzstraße 75
10435 Berlin

E berlin@la-21.com